Sylvia Rena Ziegler

Am Nationaltheater Mannheim gab die junge Mezzosopranistin letzte Spielzeit als Waltraute und Roßweise (Der Ring an einem Abend) ihr Hausdebüt. Desweiteren kehrte sie an das Opernhaus Chemnitz zurück und war dort als Angelina (La Cenerentola) sowie als Carmen (Carmen) zu erleben. Die junge Mezzosopranistin studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Lani Poulson und Prof. Gudrun Fischer, derzeit wird sie von Prof. Carola Guber betreut. Direkt nach dem Studium wurde sie Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Stuttgart und debütierte bereits in wichtigen Fachpartien wie Dorabella (Così fan tutte), Rosina (Il barbier di Sevilla) Cherubino (Le nozze di Figaro), Siebel (Faust), Ocatvian (Der Rosenkavalier) und Hänsel (Hänsel und Gretel).

Darüber hinaus gilt ihr Interesse auch der Zeitgenössischen Musik. Am Theater Magdeburg war Sie als Frau Grubach in der deutschen Erstaufführung von Philip Glass‘ Der Prozess‘ zu erleben, gestaltete die Titelrolle in der Uraufführung von Benjamin Schweitzers „Südseetulpen“ in Chemnitz und war an der Staatsoper Stuttgart in E. Denisovs „Schaum der Tage“ als Cover tätig. Gastspiele führten sie bisher u. a. an das Theater Freiburg, Heidelberg, Winterthur sowie zu den Schlossfestspielen Ludwigsburg und den Opernfestspielen Heidenheim. Mit Don Giovanni war sie unter der Leitung von David Stern in Shanghai als Zerlina zu erleben und mit der Lautten Compagney Berlin bei den Händelfestspielen Halle.

Sylvia Rena Ziegler ist Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin und erhielt darüber hinaus den Sonderpreis für den besten Vortrag einer zeitgenössischen Komposition, ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands und der Justus-Hermann-Wetzel-Stiftung der Universität der Künste in Berlin.

Das für Juni 2021 geplante Hausdebut am Theater Dessau (Octavian, Rosenkavalier) wird auf die Spielzeit 2021/22 verschoben.

www.sylvia-rena-ziegler.com